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Mobility Platform & Solutions

Wie ein globaler Bankencampus in Chennai sein Parkplatzproblem löst

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Ein Campus der Superlative

Sie fahren früh von zu Hause los, bahnen sich einen Weg durch den Verkehr in Chennai und erreichen das Tor zum Bürocampus mit genügend Zeit. Doch die eigentliche Prüfung beginnt erst jetzt. Die Autos schlängeln sich in einer langsamen Schleife durch die Parkzonen. Jede Kurve fühlt sich wie ein Glücksspiel an, da sich die Parkplätze schneller füllen, als man sie erreichen kann. Man fährt einmal im Kreis, dann noch einmal und beobachtet, wie die Zeit bis zum Morgen vergeht. Wenn man dann einen Platz gefunden hat, ist der Vorsprung, den man zu haben glaubte, schon wieder dahin.

Dies war der Alltag der Mitarbeiter eines weltweit tätigen Bankunternehmens auf dem Campus in Chennai. Die Anlage in der Embassy Splendid Tech Zone wurde so konzipiert, dass sie beeindruckt - 650.000 Quadratmeter Fläche, verteilt auf acht Stockwerke, beherbergen 6.000 Mitarbeiter. Mit 770 Parkplätzen vor Ort war es der größte Campus der Bank außerhalb Nordamerikas und der zweitgrößte in Indien nach dem Standort in Pune. Doch hinter der Größe und dem Ehrgeiz wurden die Parkplätze schnell zum schwächsten Glied in einem ansonsten erstklassigen Arbeitsplatz.

Verspätung an den Eingängen

Für die Mitarbeiter begann der Tag oft mit Frustration. Pünktlich anzukommen bedeutete wenig, wenn die nächsten fünfzehn Minuten damit verbracht wurden, nach einem freien Parkplatz zu suchen. Der Stress der Suche machte aus einem eigentlich reibungslosen Einlass eine kräftezehrende Routine - vor allem, wenn einige Slots versteckt und nicht ausgelastet blieben, während die Mitarbeiter anderswo auf der Suche waren.

Für die Campus-Betreiber sah es nicht besser aus. Die Vor-Ort-Einrichtung gab ihnen keinen Echtzeit-Überblick über die 770 Parkplätze. Es war nicht möglich, Belegungsmuster zu verfolgen oder Zonen effektiv zu verwalten, und die Berichterstattung war auf verschiedene Teams aufgeteilt.

Die Parkinfrastruktur, die einst für eine wachsende Belegschaft angemessen schien, wurde in der Praxis zu einem täglichen Engpass, der sowohl die Erfahrung der Mitarbeiter als auch die betriebliche Effizienz beeinträchtigte.

Jeder Platz zählt

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entschied sich der Unternehmenspark für ParkZeus, die intelligente Parklösung von Bosch Mobility Platform & Solutions. Das System ersetzte das Rätselraten durch Echtzeit-Transparenz über alle 770 Parkplätze.

Die Mitarbeiter können nun die Verfügbarkeit von Parkplätzen live auf ihrer mobilen App überprüfen, Plätze im Voraus reservieren und ohne Umwege direkt zu einem freien Parkplatz fahren.

Für den Campusbetreiber führte ParkZeus eine mehrschichtige Plattform ein. Die Inbetriebnahmeplattform machte die Einrichtung schnell und einfach. Die Betreiberplattform bot eine Live-Ansicht der Belegung aller 770 Stellplätze und stellte sicher, dass der Verkehr in Bewegung blieb. Die Verwaltungsplattform half bei der Verwaltung von Richtlinien, Benutzergruppen und der Zonenzuweisung. Und die Superadministrationskonsole fasste alle Berichte an einem Ort zusammen, um einen vollständigen Überblick zu gewährleisten.

Am Boden erkannten Slot-Sensoren die Anwesenheit von Fahrzeugen in jedem Slot und signalisierten die Verfügbarkeit durch rote und grüne LEDs. Sie übermittelten auch Echtzeit-Updates an die Anzeigen und das Cloud-Dashboard, um die Genauigkeit bei jeder Ein- und Ausfahrt zu gewährleisten.

20 digitale Anzeigen, die über die Parkzonen verteilt waren, zeigten den Mitarbeitern genau an, wo ein Platz frei war, um sie zu leiten und die Zeit für die Parkplatzsuche zu verkürzen.

Das Dashboard des Business-Logic-Moduls verschaffte den Administratoren einen klaren Überblick über Belegungstrends, Nutzungsmuster und Systemleistung und half ihnen, den Parkbetrieb zu optimieren und die Planung zu verbessern.

Diese durchgängige Transparenz verwandelte die Parkraumbewirtschaftung von einem manuellen, reaktiven Prozess in ein nahtloses, proaktives Erlebnis.


Zeit-, Kosten- und CO2-Einsparungen

Die Auswirkungen waren fast sofort zu spüren. Die Mitarbeiter sparten jeden Morgen mehrere Minuten, indem sie direkt zu einem freien Platz fuhren, anstatt im Kreis zu fahren. Bei Tausenden von Mitarbeitern summierte sich dies zu Hunderten von eingesparten produktiven Stunden pro Woche.

Für den Campusbetreiber sanken die manuellen Eingriffe um fast 40%. Die Echtzeittransparenz ersetzte die ständige Überwachung, was sowohl den Aufwand als auch die Kosten für das Einrichtungsteam reduzierte.

Das System reduzierte auch unnötige Fahrzeugbewegungen innerhalb des Campus. Durch weniger Leerlauf und Kreisfahrten verzeichnete der Standort einen messbaren Rückgang des Kraftstoffverbrauchs und der Kohlendioxidemissionen und unterstützte damit die umfassenderen Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Die Betriebskosten sanken, da das System weniger Personalstunden für die Verwaltung und weniger Ressourcen für die Wartung erforderte.

Am Boden erkannten Slot-Sensoren die Anwesenheit von Fahrzeugen in jedem Slot und signalisierten die Verfügbarkeit durch rote und grüne LEDs. Außerdem übermittelten sie Echtzeit-Updates an die Displays und das Cloud-Dashboard, um die Genauigkeit bei jeder Ein- und Ausfahrt zu gewährleisten.

Was einst ein täglicher Reibungspunkt war, wurde zu einem nahtlosen Erlebnis - sicher, effizient und zuverlässig für Mitarbeiter und Betreiber gleichermaßen.